Mittwoch, 21. Juni 2017

Fünf Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall auf B229 - Ursache kurios

Halver, 20.06.2017 - (fb) Zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen zum Teil schwer verletzt wurden, kam es heute gegen 14:40 Uhr auf der B229 zwischen Halver und Lüdenscheid kurz hinter dem Abzweig zur /L868.

Ein Passat hatte auf der Fahrbahn angehalten, als ein Golf Kombi ungebremst auffuhr. Laut Polizei geht man davon aus, dass sich bei dem Passat Kombi die Heckklappe während der Fahrt aus unbekanntem Grund geöffnet hat und wieder geschlossen werden sollte. Ausgestiegen war noch keiner der vier männlichen Insassen, als der Passat von dem Golf getroffen und rund 30m nach vorne katapultiert wurde.

Mit zum Teil schweren Verletzungen kamen die Insassen des Passat und der Fahrer des Golf in umliegende Kliniken. Der Passatfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber einem Krankenhaus in Dortmund zugeführt.

Für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme blieb die B229 rund zwei Stunden gesperrt.


Sonntag, 18. Juni 2017

Hasper Kirmes 2017 - Eröffnungsfeuerwerk und 138. Kirmeszug

92 Fahrzeuge und Fußgruppen nahmen am 138. Hasper Kirmeszug am 17. Juni 2017 teil. Am Abend vorher gab es nach Einbruch der Dunkelheit das Eröffnungsfeuerwerk.




Dienstag, 13. Juni 2017

Raser-Prozess: Dritter Verhandlungstag vor dem Landgericht Hagen

Hagen, 13.06.2017 - (fb) Fortsetzung des Raser-Prozesses - Gestern dritter Verhandlungstag vor dem Landgericht Hagen

Keine Hilfe waren leider die Dashcam-Aufnahmen des pensionierten Polizeibeamten, der hinter den beiden Angeklagten fuhr. Die mit den Bildern auch aufgenommenen GPS-Daten seien leider zu ungenau um die exakt gefahrene Geschwindigkeit zu berechnen.

Der Polizeibeamte, der die Freundin eines der Angeklagten vernommen hatte, wurde noch einmal befragt. Gegen ihn waren Vorwürfe laut geworden, er habe die Frau angeschrien und unter Druck gesetzt. Dazu meinte er, zwar lauter geworden zu sein, dass die Vorwürfe aber nicht stimmten.

Die Ehefrau des anderen Angeklagten wollte ausdrücklich aussagen und erklärte, ihren Mann kurz vor dem Unfall angerufen zu haben, um ihn schnellstens nach Hause zu beordern, da der Sohn unter Atemnot litte.

Ein Gutachter erläuterte die technische Begutachtung der Fahrzeuge sowie die Unfallspuren.

Montag, 12. Juni 2017

Defekte Gastherme: Rettungshubschrauber im Einsatz nach CO-Intox

Kleine Ursache - schlimme Wirkung. In einem Wohnhaus am Bergischen Ring kam es am frühen Abend zu einer Verpuffung in einem Badezimmer.

Hagen, 12.06.207 - (fb) Gegen 18.50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil im Bereich einer offenbar defekten Gastherme in einer Wohnung in der dritten Etage Gas ausgetreten sein sollte und eine Person bewusstlos im Badezimmer liegen würde. Durch eine Verpuffung war CO freigesetzt worden, die Melder der eintreffenden Rettungskräfte schlugen Alarm. Die Bewohnerin zog sich durch das Einatmen eine Kohlenmonoxidvergiftung zu, wurde von der Feuerwehr gerettet und durch den Rettungsdienst erstversorgt. Im Anschluss wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Düsseldorf geflogen. Zwei weitere Personen, die ebenfalls in der Nähe der Therme waren, wurden leicht verletzt.


Mittwoch, 7. Juni 2017

Sie hatte "grün" - 66-jährige Fußgängerin angefahren und schwer verletzt

Hagen, 07.06.2017 - (fb) Am frühen Mittwochabend kam es in Hagen-Haspe zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt wurde. Die 66-Jährige überquerte mit ihrem Einkaufstrolley bei "grün" den Fußgängerüberweg an der Dammstraße in Richtung Hasperbach, als ein Transporter von der Voerder Straße kommend nach links in Richtung Kipper abbog und die Frau erfasste. Die Fußgängerin stürzte zu Boden zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt wurde sie vom Rettungsdienst unter Arztbegleitung in ein Hagener Krankenhaus verbracht. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Der Kreuzungsbereich war während der Unfallaufnahme gesperrt.

Dienstag, 30. Mai 2017

Motorradstunt ging gehörig schief - Motorradfahrer bei Wheelie schwer verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

Motorradstunt ging gehörig schief - Motorradfahrer bei Wheelie schwer verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

Hagen, 29.05.2017 - (fb) Am Montagabend gegen 21 Uhr befuhr ein 25-jähriger Kradfahrer Voswinckelstraße. Offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit versuchte er, aus Richtung Ricarda-Huch-Gymnasium kommend in Richtung Springmannstraße, einen Wheelie, indem er das Vorderrad hochziehen wollte. Und das, obwohl sich dort Fußgänger (u.a. Kinder) befanden. Direkt vor einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine, stürzte, und rutschte mitsamt dem Krad einige Meter geradeaus. Hierbei verletzte er sich schwer, musste vom Notarzt versorgt werden und mit einem Rettungshubschrauber zu einem Krankenhaus geflogen werden. Der Biker trug einen Sturzhelm, aber keine Schutzkleidung. Das Motorrad wurde beschädigt und musste von einem Abschlepper abgeholt werden. Den Führerschein stellte die Polizei sicher. Die Unfallaufnahme und Vermessungen der Unfallstelle nahmen noch einige Zeit in Anspruch.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Wuppertal - Polizei findet drei tote Männer in sozialer Einrichtung - zwei Tatverdächtige festgenommen

Die Polizei findet am Mittwochabend drei tote Männer in sozialer Einrichtung in Wuppertal-Elberfeld und nimmt zwei Tatverdächtige fest

Wuppertal, 25.05.2015 - (fb) Anwohner waren auf lautstarke Streitigkeiten in dem Wohnheim an der Straßburger Straße (erst hieß es laut O-Ton Polizeisprecher im Interview -s. Filmbeitrag- "Weißenburgstraße", was leider zu Irritationen führte) aufmerksam geworden und hatten die Polizei gerufen. Als die Beamten das Gebäude betraten, fanden sie zwei tote Männer. Auf Grund der unklaren Lage wurden Sondereinsatzkräfte aus Düsseldorf hinzu gezogen. Diese fanden einen weiteren toten Mann in dem Gebäude. Zwei Tatverdächtige konnten festgenommen werden.
Hintergründe der Tat stehen noch nicht fest, nähere Angaben zu den Opfern und den Tatverdächtigen konnte die Polizei in der Nacht noch nicht machen. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Montag, 22. Mai 2017

Feuerwehr Dortmund im Einsatz bei Brand in leer stehendem ehemaligen Bürogebäude

Die Feuerwehr Dortmund war im Einsatz in der Dortmunder Gartenstadt an der Max-Eyth Straße. Dort brannte ein leer stehendes ehemaliges Bürohochhaus.

 

Freitag, 19. Mai 2017

Schwerer Unfall in Altenhagen - Rettungshubschrauber bringt Kind in Unfallklinik

Schwerer Unfall in Altenhagen - Kind läuft vor Bus - Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein Rettungshubschrauber musste eingesetzt werden, um ein schwer verletztes Kind in eine Spezialklinik zu fliegen.

Hagen, 18.05.2015 (fb) Was war geschehen? Das Kind riss sich gegen 11 Uhr vom Gehweg an der Altenhagener Straße los und lief auf die Fahrbahn, wo es frontal von einem Linienbus erfasst wurde. Das Kind prallte unter anderem gegen die große Windschutzscheibe des Busses, dessen Fahrer sofort eine Vollbremsung einleitete. Das Kind stürzte auf den Boden , wo es mit lebensgefährlichen Verletzungen liegen blieb.
In dem Bus wurden sieben Personen verletzt. Der 51-jährige Busfahrer erlitt einen Schock, sechs Fahrgäste wurden durch den abrupten Bremsvorgang leicht verletzt, drei von ihnen kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser, die anderen Verletzten wollten selbständig einen Arzt aufsuchen. Der verletzte Junge wurde durch den Rettungsdienst und Notarzt medizinisch betreut und transportfähig gemacht, danach mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen.
Bis gegen 13:40 war die Altenhagener Straße in dem Bereich wegen der Unfallaufnahme gesperrt, der Verkehr wurde über die Spichern- und die Hermannstraße umgeleitet.

Feuerwehr Münster im Einsatz beim Brand "Ausflugslokal Maikotten"

Die Feuerwehr Münster war beim Brand des Ausflugslokals Maikotten im Einsatz

Münster, 17.05.2017 - (fb) Das beliebte Ausflugslokal Maikotten im Osten von Münster ist am Dienstagabend durch ein Feuer zerstört worden. Gegen 20.40 Uhr rückte die Münsteraner Feuerwehr mit 60 Feuerwehrleuten aus, um den Brand, der durch das Dach schlug, zu bekämpfen. Drei Löschzüge der Feuerwehr Münster waren im Einsatz.

Kamera: Detlev Helmerich
Schnitt: Frank Bauermann

Dienstag, 16. Mai 2017

Streit unter Einsatz eines Messers in Haspe endet als Tötungsdelikt

Streit eskaliert: 53-Jähriger wird mit Messer attackiert - Angriff nicht überlebt

Hagen, 16.05.2017 - (fb) Am Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr kam es zu Streitigkeiten zweier Männer in Hagen-Haspe. In der Dickenbruchstraße zog nach bisherigen Erkenntnissen der 59-jährige Tatverdächtige ein Messer und stach mehrfach auf seinen 53-jährigen Kontrahenten ein. Der Geschädigte wurde vor Ort vom Rettungsdienst und Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er kurze Zeit später verstarb. Der Tatverdächtige floh in einem Fahrzeug nach Gütersloh und stellte sich dort auf einer Polizeiwache den Behörden. Zwischenzeitlich war von der Polizei  eine Großfahndung ausgelöst worden. Die Tatwaffe, das Messer, gab er an, unterwegs aus dem Auto geworfen zu haben. Eine großangelegte Suche danach, auch unter Einsatz von Leichenspürhunden, bleib erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



Samstag, 13. Mai 2017

Tango - Interkommunale MAnV-Großübung Feuerwehr Bochum und BOGESTRA im U-Bahnstreckennetz

Feuerwehr Bochum, Feuerwehr Herne, THW, Polizei und BOGESTRA proben den Ernstfall - Tango Interkommunale MAnV-Großübung Feuerwehr Bochum und BOGESTRA im U-Bahnstreckennetz

Bochum, 13.05.2017 - (fb) In der Nacht zwischen 01:15 Uhr und 05:00 Uhr fand die Übung "Tango Interkommunale" in einem Teilabschnitt des lokalen U-Bahnstreckennetzes statt. Die Feuerwehr Bochum, Feuerwehr Herne, das Technische Hilfswerk, die Polizei und BOGESTRA probten im Tunnel der Linie U35 mit dieser MAnV-Großübung den Ernstfall (MAnV steht für Massenanfall von Verletzten).
Hier wurde kurz hinter dem Ausgang der Haltestelle "Riemke Markt", in Fahrtrichtung Herne, als Szenario eine Zugentgleisung mit 27 zum Teil schwer verletzten Personen simuliert. Es sollten insbesondere die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen sowie der Einsatz einer großen Anzahl von Rettungskräften auf einem sehr begrenzten Raum geübt und die aktuellen Strukturen zur Bewältigung von Großschadenslagen auf ihre Effektivität geprüft werden.
An der Übung waren 350 Personen beteiligt, insgesamt gab es im Anschluss ein positives Fazit. Über etwaige Verbesserungen wird im Nachgang gesprochen werden.


Freitag, 12. Mai 2017

Schwerstverletzter nach Zimmerbrand - Rettungshubschrauber im Einsatz

Schwerstverletzter nach Zimmerbrand - Rettungshubschrauber im Einsatz - RTH landet und startet im Ischelandstadion

Hagen​, 12.05.2017 - ​(​fb​) - ​Am frühen Morgen ​kam es in der Helmholtzstraße in Altenhagen in einem Mehrfamilienhaus zu einem Wohnungsbrand in der dritten Etage, bei dem ein Bewohner schwerste Verletzungen erlitt.
Anwohner hatten gegen 05:50 Uhr die Rettungskräfte wegen einer starken Rauchentwicklung alarmiert. In der dritten Etage brannte beim Eintreffen der Feuerwehr eine Wohnung in voller Ausdehnung, ein Mann aus der angrenzenden Wohnung musste mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Während der Löscharbeiten wurde der Mieter (60) der Wohnung schwerstverletzt geborgen. Aufgrund seiner Rauchgasvergiftung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Dort verstarb er leider an der Schwere seiner Verletzungen.
Die Kriminalpolizei hat die ersten Ermittlungen aufgenommen.


Donnerstag, 11. Mai 2017


„Die Messe wird alle Rekorde brechen"

Eröffnung der 17. RETTmobil 2017 in Fulda: Internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität stellt sich neuen Herausforderungen

Nie war sie so wertvoll und aktuell wie heute: Die 17. RETTmobil 2017 in Fulda, die am Mittwochvormittag eröffnet wurde, wird als internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität alle Rekorde brechen: 525 Aussteller aus 19 Nationen erwarten über 27.000 Fachbesucher. Wegen der Terroranschläge, der weltweiten Krisen und der damit verbundenen Herausforderungen an Rettungs- und Hilfsorganisationen hat das größte Branchenereignis auf unserem Kontinent höchste Bedeutung gewonnen.

„Weltweit nichts Vergleichbares"

Während der Eröffnungsfeier gingen verschiedene Redner auf die Erfolgsgeschichte der Messe ein, deren ideeller Träger die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR e.V.) ist. Wie deren Vorsitzender Manfred Hommel unterstrich, gründe der enorme Aufschwung der RETTmobil auf den Säulen Fachmesse, Weiterbildung, Mobilität und Qualität. Die Messe, zu der es weltweit nichts Vergleichbares gibt, werde in diesem Jahr alle Rekorde brechen, prognostizierte Hommel und sagte wörtlich: „Wenn es die Messe nicht gebe, dann müsste man sie erfinden." Große Sorgen mache allen die politische Lage wegen der Krisenherde, der Flüchtlingsproblematik und des Terrors. Menschen seien bislang nicht bekannten Gefahren ausgesetzt. Dies und die Gefahrenabwehr würden in den Fortbildungsveranstaltungen thematisiert. Im Übrigen sei das Rettungssystem in der Bundesrepublik einmalig und richtungsweisend.

„Wie ein Blitzeinschlag"

Die RETTmobil habe wie ein Blitz in die Messelandschaft eingeschlagen und dazu beigetragen, dass die Zusammenarbeit aller Hilfs- und Rettungsorganisationen zum Erfolg habe , formulierte Hartmut Ziebs , Präsident der Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und Schirmherr der 17. RETTmobil. Alle neun Sekunden starte in der Bundesrepublik ein Rettungsdienst oder die Feuerwehr zu Einsätzen. Die Qualitätsanforderungen hätten sich enorm erhöht. Ausbildung und Taktik in der technischen Rettung orientierten sich immer mehr am Wohl der Patienten. Sorge bereiten dem Präsidenten die Gaffer bei Unfällen und die Gewalt gegen Helfer und Rettungskräfte. Der Respekt vor ihnen müsse mit einer Bündnisaktion wieder hergestellt werden. Ziebs ging auch auf den Terror ein, der eine starke Gesellschaft jedoch nicht aus dem Gleichgewicht bringen werde

„Defizite in der Notfallversorgung"

Auf die zunehmenden und wachsenden Aufgaben im Rettungsdienst wies Professor Dr. Peter Sefrin hin. Der wissenschaftliche Leiter des Fortbildungsprogramms erklärte, dass man die Terrorthematik aufgreife, um Gegenkonzepte zu entwickeln. Für die Veranstaltungen hätten über 40 Referenten aus der gesamten Bundesrepublik gewonnen werden können. Der Rettungsdienst habe in der Bundesrepublik einen höheren Stellenwert erhalten: Inzwischen gebe es den Beruf des Notfallsanitäters. Deutliche Defizite hat Sefrin bei der Notfallversorgung der Bevölkerung ausgemacht. Rettungsdienst, Notfallaufnahme und ärztlicher Bereitschaftsdienst müssten enger zusammenarbeiten.

„Eine wunderbare Messe"

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) unterstrich, dass sich die Kommunen mit der RETTmobil stark verbunden fühlten, zumal ihnen ein Höchstmaß an Verantwortung für den Rettungsdienst zukomme. Man müsse sich immer vor Augen führen, wie wichtig in diesem Zusammenhang das Anliegen der RETTmobil sei. Mit Blick auf die Terrorgefahr betonte Wingenfeld, dass man sich nirgends absolut sicherfühlen könne und deshalb gerüstet sein müsse. Es gelte, sich auf die gemeinsame Verantwortung zu besinnen sowie die Hilfe und die Gefahrenabwehr so gut wie möglich zu organisieren. Die RETTmobil sei eine „wunderbare Messe mit faszinierender Technik und Begegnung mit Menschen aus der Praxis, die mit Stolz für ihre Arbeit werben könnten.

Abschließend wurden zwei „Urgesteine der Feuerwehr" mit dem Ehrenkreuz des Verbandes ausgezeichnet: Brandamtmann Volker Wilken aus Frankfurt und Brandoberamtsrat Andreas Ohlwein aus Berlin. Von Anfang an mit der RETTmobil verbunden ist Ministerialrat Wilhelm Schier, Referent für den Rettungsdienst beim hessischen Sozialministerium. Dieter Udolph von der Messeleitung überreichte dem künftigen Pensionär, den seine letzte Dienstfahrt nach Fulda geführt hatte, ein Geschenk.

Dem obligaten Rundgang folgte eine Podiumsdiskussion auf dem Messeforum zum Thema: „Notaufnahme: Schnittstelle Rettungsdienst und Krankenhaus – Herausforderungen für die Zukunft. Die 17. Rettmobil ist bis zum Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Zahlen zur 17. RETTmobil

  • 525 Aussteller aus 19 Nationen auf einer Gesamtfläche von 70.000 Quadratmeter mit 20 Ausstellungshallen und perfektioniertem Offroad-Bereich für Fahrsicherheitsübungen und Geländetraining,
  • über 27.000 erwartete Fachbesucher,
  • Messeforum und zahlreiche Workshops,
  • kostenlose Besucherparkplätze,
  • kostenloser Shuttle-Service vom Fuldaer Bahnhof und zurück,
  • unverändert moderater Eintrittspreis von 10 Euro.

Dienstag, 9. Mai 2017

Presse-Fotocall bei „Feuer & Flamme“ – WDR Fernsehen zeigt Doku-Reihe über Feuerwehrmänner im Einsatz

Die Zentrale Feuer- und Rettungswache 2 ist das Herzstück der Feuerwehr Gelsenkirchen. Fünf Monate lang wurden die Feuerwehrleute in ihrem aufreibenden Berufsalltag begleitet. Das Ergebnis dieser technisch aufwändigen und emotional berührenden Dreharbeiten ist die neunteilige Doku-Reihe „Feuer & Flamme – Mit Feuerwehrmännern im Einsatz“, die das WDR Fernsehen ab 15. Mai 2017, montags von 20.15 bis 21.00 Uhr zeigt.

Über die Leitstelle der Wache 2 wird das Feuer- und Rettungswesen der gesamten Stadt gesteuert. Zu rund 39.000 Einsätzen jährlich und damit mehr als 100 Mal am Tag rücken in Gelsenkirchen die Feuerwehrmänner zu Bränden, technischen Hilfeleistungen und medizinischen Notfällen aus.

Ob beim Löschen eines Brandherdes in einer unübersichtlichen, verrauchten Wohnung, bei Einsätzen der Taucher-Spezialeinheit oder bei der Bergung nach Verkehrsunfällen auf der Autobahn – bis zu 20 Kameras liefen gleichzeitig am Drehort mit. Die Feuerwehrleute waren mit am Körper befestigten Aufnahmegeräten (sog. „Bodycams“) ausgestattet, die es dem Zuschauer jetzt ermöglichen, die Arbeit der Retter aus deren Perspektive zu verfolgen und hautnah mitzuerleben. Der Anspruch an diese speziell angefertigten Geräte bestand darin, dass sie qualitativ hochwertiges TV-Material liefern, gleichzeitig handlich und hitzefest sein mussten und zu keiner Beeinträchtigung im Einsatz führen durften.

Um eine größtmögliche Authentizität zu gewährleisten, verzichtet die Doku-Reihe „Feuer & Flamme“ auf einen Kommentartext. Zu Wort kommen insgesamt zehn der rund 100 Feuerwehrmänner der Wache 2 während und nach ihren Einsätzen. Auf diese Weise entsteht ein unverfälschtes Bild dieser „Helden des Alltags“, das Mut und Entschlossenheit ebenso zeigt wie Nachdenklichkeit und Mitgefühl.

Auch das Produktionsteam stand dabei vor großen Herausforderungen. Um ein realistisches Bild zu zeichnen, musste sich das Filmteam den Einsatzabläufen der Feuerwehrmänner perfekt anpassen. Im Zusammenhang mit den Dreharbeiten wurden zudem von allen im Bild erkennbaren Personen Einverständniserklärungen eingeholt. Insgesamt wurden über den Zeitraum von fünf Monaten knapp 1.000 Stunden Material aufgezeichnet – daraus entstanden schließlich neun Folgen à 45 Minuten.
Die Doku-Reihe „Feuer & Flamme – Mit Feuerwehrmännern im Einsatz“ ist eine Produktion der SEO Entertainment GmbH im Auftrag des WDR. Redaktion: Philipp Bitterling und Hans-Georg Kellner.

Quelle: WDR
Fotos: Frank Bauermann
































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