Freitag, 22. September 2017

Tragischer Unfall - Beifahrerin nach Verlassen des Fahrzeuges überrollt und schwerst verletzt

Hagen, 22.09.2017 - (fb) Fatale Folgen: Verwechseln von Vorwärts- und Rückwärtsgang führte zu schwerem Unfall auf der Haldener Straße - Beifahrerin wurde vom PKW erfasst, zu Boden geschleudert, überrollt und mitgeschleift. Hierbei erlitt sie zahlreiche Knochenbrüche und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Inzwischen ist die Frau außer Lebensgefahr.

Am Mittwoch (20.09.2017) kam es zu einem dramatischen Unfall auf der Haldener Straße. Eine 71-jährige PKW-Fahrerin war mit ihrem Wagen in eine Einfahrt gefahren, hatte dort angehalten und ihre Beifahrerin (76) aussteigen lassen. Als diese sich hinter dem Fahrzeug befand, gab die Fahrerin Gas und der Wagen setzte sich rückwärts in Bewegung, offenbar war der Wahlhebel für die Automatik versehntlich anstatt im D- im R-Modus.

Die Beifahrerin wurde von dem PKW getroffen und umgeworfen. Im Anschluss wurde sie überrollt und mehrere Meter mitgeschleift, bis der Wagen auf der anderen Straßenseite in ein geparktes Fahrzeug fuhr und zum Stillstand kam. Hierbei erlitt sie schwerste Verletzungen und zahlreiche Knochenbrüche.

Die Feuerwehr musste die eingeklemmte Frau, die sich noch immer unter dem Fahrzeug befand, befreien. Hierbei kamen unter anderem mehrere Hebekissen zur Anwendung. Im Anschluss konnten der eingesetzte Notarzt und der Rettungsdienst die Versorgung der Verletzten übernehmen, bevor sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen wurde.

Inzwischen ist die Frau außer Lebensgefahr, wie uns die Polizei soeben mitgeteilt hat.


Samstag, 16. September 2017

Brand in einem Hochhaus in Hagen-Vorhalle schnell gelöscht

Hagen, 17.09.2017 - (fb) Zu einem Brandeinsatz kam es am gestrigen Samstag in einem Hochhaus in Hagen-Vorhalle. Die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr waren im Einsatz und hatten das Feuer schnell gelöscht.

Gegen 12.55 Uhr war es in einem Hochhaus an der Freiherr vom Stein Straße zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Grund war ein brennender Koffer im Keller des Hauses. Das Feuer war schnell gelöscht. Aufgrund der starken Verrauchung wurde das Gebäude noch eingehend kontrolliert. Personen kamen nicht zu Schaden, das Haus ist weiterhin bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen


Dienstag, 12. September 2017

12 Verletzte bei schwerem Unfall in Hagen - PKW gerät auf Gegenfahrbahn und prallt frontal gegen Linienbus

Bei einem schweren Verkehrsunfall gestern Nachmittag wurden 12 Personen verletzt. Ein PKW Kombi war auf der Selbecker Straße in einen entgegen kommenden Bus geprallt. Der Autofahrer wurde schwer verletzt.

Hagen, 12.09.2017 - (fb) Gestern Nachmittag gegen 15:50 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Hagen-Eilpe. In einer leichten Kurve kam ein PKW-Fahrer mit seinem Kombi nach links von seiner Fahrspur ab und geriet frontal in den Gegenverkehr. Dort prallte er mit einem Linienbus zusammen. Hierbei verletzten sich 11 Fahrgäste leicht. Sieben von ihnen wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht, einige wollten selbständig einen Arzt aufsuchen.

Der PKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit Notarztbegleitung ins Krankenhaus transportiert. Warum es zu dem Unfall kam, ist nicht geklärt. Die Selbecker Straße war für etwa zwei Sunden in dem Bereich gesperrt.


Montag, 4. September 2017

Drei Personen schwer verletzt - Zwei Rettungshubschrauber bei schwerem Unfall auf der A1 im Einsatz

POL-DO: Verkehrsunfall auf der A 1 bei Holzwickede: drei Verletzte und hoher Sachschaden

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0960

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag (3.9.) gegen 14.25 Uhr auf der A 1 bei Holzwickede sind drei Menschen schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 62-Jährige aus Kamen mit ihrem VW auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs. Kurz hinter der Raststätte Lichtendorf kam es zum Zusammenstoß mit einem hinter ihr fahrenden Nissan. Dessen Fahrer (63, aus Frankreich) fuhr dort aus bislang ungeklärter Ursache auf den VW auf, als die 62-Jährige verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Nissan und blieb schließlich auf dem Dach liegen.

Bei dem Unfall verletzten sich Fahrerin und Fahrer jeweils schwer. Rettungswagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Die Beifahrerin (58, aus Magdeburg) im Nissan erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 25.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und Rettung der Verletzten musste die Fahrbahn in Richtung Bremen vorübergehend gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr über den rechten Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeilaufen. Gegen 16.30 Uhr war der Einsatz beendet.

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Samstag, 2. September 2017

POL-UN: Bönen, Tödlicher Verkehrsunfall an einem Bahnübergang - PKW kollidiert mit ICE

59199 Bönen (ots) - Am 01.09.2017, um 19.10 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis über einen Verkehrsunfall in Bönen, Straße Grenzweg, am dortigen Bahnübergang. Vor Ort eingetroffen wurde festgestellt, dass ein ICE, von Hamm nach Bönen fahrend, an dem genannten Bahnübergang mit einem Pkw kollidiert ist. Dabei wurde der Pkw durch den ICE ca. 20 m weit in eine Böschung gestoßen. Die im Pkw befindliche Person verstarb trotz Reanimation am Unfallort. Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht bekannt. Es gibt zur Zeit keinerlei Hinweise, dass sich eine weitere Person im Pkw befand. Die ca. 250 Zugfahrgäste sind offensichtlich unverletzt. Die Unfallursache ist zurzeit unbekannt. Der Leichnam wurde beschlagnahmt, der Pkw wurde sichergestellt. Die Bergungsarbeiten dauern zur Zeit noch an.

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Freitag, 1. September 2017

Kellerbrand in Hochhaus mit 43 Wohneinheiten - Treppenhaus verqualmt - vier Verletzte im Krankenhaus - Feuerwehr mit 65 Einsatzkräften vor Ort

Kellerbrand in Hochhaus mit 43 Wohneinheiten - Treppenhaus verqualmt - acht betroffene Personen untersucht - vier Verletzte im Krankenhaus - Feuerwehr mit 65 Einsatzkräften vor Ort

Schwelm (ots) - Am Donnerstagabend (31.08.2017) um 22:28 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerfeuer in einem Mehrfamilienwohngebäude in die Markgrafenstr. alarmiert. Es brannte in einem 6-geschossigen Gebäudeteil des so genannten "Rondoleums". Während die ersten Einsatzkräfte zur Einsatzstelle ausrückten, erhöhte die Leitstelle aufgrund der Vielzahl der Notrufe bereits das Alarmierungsstichwort und löste Vollalarm für die Feuerwehr Schwelm aus. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Schwelm ließ darüber hinaus noch während der Anfahrt zur Einsatzstelle eine Drehleiter aus Ennepetal sowie 2 weitere Rettungswagen zur Unterstützung alarmieren. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem betroffenen Gebäude zu erkennen, der Treppenraum war verqualmt, viele Menschen strömten aus dem Gebäude sowie aus den beiden Nachbarhäusern. An mehreren Fenstern des Brandgebäudes machten Menschen auf sich aufmerksam.

Unter Atemschutz ging sofort ein Trupp mit einem C-Rohr in das Kellergeschoss vor. Im Bereich des Zugangs zum Keller wurde ein so genannter Rauchvorhang gesetzt, um die weitere Verrauchung des Treppenraumes zu reduzieren und diesen als Fluchtweg benutzbar zu halten bzw. zu machen. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz kontrollierte den Treppenraum, suchte ihn nach Personen ab und schaffte Abluftöffnungen während parallel eine Überdruckbelüftung aufgebaut wurde, um den Treppenraum rauchfrei zu machen. Gleichzeitig wurde im Außenbereich die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Menschen an den Fenstern zu beruhigen. Diese wurden angewiesen, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und sich im Bereich der Fenster aufzuhalten. Aus einer Wohnung im 5. Obergeschoss, die erheblich verraucht war, wurden 2 Kinder über die Drehleiter gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Für den Bereich Rettungsdienst richtete Einsatzleiter Markus Kosch einen eigenen Abschnitt ein, der durch einen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und einen Leitenden Notarzt geführt wurde. Dem Abschnitt wurde auch die Betreuung von Personen unterstellt. Insgesamt waren hier 3 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge sowie die Abschnittsführung eingesetzt. Es wurden 8 Personen medizinisch untersucht, davon wurden insgesamt 4 Personen -darunter die beiden geretteten Kinder- zur weiteren medizinischen Abklärung in eine Schwelmer Klinik transportiert. Für die Betreuung weiterer Personen stand ein Bus der VER bereit.

Das Feuer im Keller konnte letztendlich schnell gelöscht werden, es brannten 2 Kellerräume mit verschiedensten Gegenständen, unter anderem Matratzen, die ins Freie gebracht und abgelöscht wurden. Es wurden mehrere Trupps unter Atemschutz für die Lösch- und Kontrollarbeiten eingesetzt. Ein großes Problem stellten so genannte Revisions- bzw. Versorgungssschächte dar, die nicht rauchdicht verschlossen waren und durch die sich der Brandrauch aus dem Keller in die Wohnungen ausbreiten und die Menschen gefährden konnte. Alle Wohnungen wurden durch die Feuerwehr begangen und frei gemessen, bevor die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Einige Wohnungen waren aber aufgrund der Rauchbeaufschlagung nicht mehr bewohnbar. Die Kellerräume und die dortigen Installationen wurden durch das Feuer schwer beschädigt.

Nach dem Abschluss aller Lösch- und Kontrollmaßnahmen konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 65 Einsatzkräften vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte aller Löschzüge, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Die Feuerwehr Ennepetal unterstützte den Einsatz mit ihrer Drehleiter. Der Einsatz war für die letzten Einsatzkräfte gegen 03:00 Uhr beendet.

Gegen 04:30 Uhr erfolgte eine Brandnachschau, bei der der gesamte Brandbereich vorsichtshalber noch einmal mit einer Wärmebildkamera untersucht wurde.

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Feuerwehr Schwelm
über Einsatzzentrale erreichbar
Telefon: 02336 916800
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Samstag, 26. August 2017

Impressionen Feuerwehr Gelsenkirchen - Großer Andrang beim Tag der offenen Tür am 26.08.2017

Impressionen Feuerwehr Gelsenkirchen - Großer Andrang beim Tag der offenen Tür am 26.08.2017


+++ Beitrag Pressekonferenz zur WDR-Reihe Feuer & Flamme +++

Mittwoch, 23. August 2017

Was hat der Zebrastreifen auf der Autobahn 45 zwischen Schwerte und Hagen zu bedeuten?

Die Erklärung: Der "Zebrastreifen" auf der Autobahn 45 zwischen Schwerte und Hagen in Fahrtrichtung Frankfurt a.M. soll den Rettungskräften bei einem Notfall erleichtern eine spezielle Rettungsspur (anstelle einer Rettungsgasse) zu erreichen, die in dem Bereich der Lennetalbrücke linksseitig verläuft und von der Hauptfahrbahn abgegrenzt ist. Einige Meter davor stehen rechts und links Hinweisschilder, die Autofahrer auffordern, bei einem Stau die markierte Fläche freizuhalten.


Freitag, 18. August 2017

POL-HA: Angeblich bewaffneter Mann in Hohenlimburger Gaststätte löst SEK-Einsatz aus

Passanten (Interessierte), Einsatzkräfte und die Fahrzeuge des SEK habe ich mit einem Filter unkenntlich gemacht. Zwischen mir und dem Einsatzort lagen zwei Straßen, zwei Bahngleise und Bahnsteige sowie ein Parkplatz. Geschätzt etwa 100m.  

Hagen (ots) - Am Donnerstagnachmittag meldete sich telefonisch eine Frau bei der Polizei und teilte glaubhaft mit, dass sich ein Mann mit einer Schusswaffe in einer aktuell nicht in Betrieb befindlichen Gaststätte in der Oberen Isenbergstraße aufhalten sollte. Erste Einsatzkräfte stuften gegen 15.00 Uhr die Situation als gefährlich ein, sperrten den Bereich und forderten Sondereinsatzkräfte an. Um 18.40 Uhr meldeten die SEK-Beamten, dass die Durchsuchung des Gebäudes negativ verlaufen war, es hielt sich niemand in dem Haus auf. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Rückfragen bitte an:

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Ulrich Hanki
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Dienstag, 15. August 2017

Samstag, 12. August 2017

Garagenbrand in Hohenlimburg – Feuerwehr im Einsatz – Hund gerettet

Garagenbrand in Hohenlimburg - Feuerwehr im Einsatz - Hund gerettet

Hagen, 12.08.2017 - (fb) Zu einem Garagenbrand kam es heute Nachmittag gegen 16:45 Uhr in Hohenlimburg. Weil es kurz zuvor bereits zu einem Brand in einem Industriegebiet gekommen war, wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren zum Teil per Sirenen alarmiert. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Ein angrenzendes Haus war zwar verqualmt, konnte aber vor einem Übergreifen der Flammen bewahrt werden. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Die Feuerwehr rettete im Anschluss einen Hund. Personen kamen nicht zu Schaden, auch dem Hund ging es offensichtlich gut, als er in die Arme seiner Besitzer zurückkehren durfte.



Die Feuerwehr Hagen berichtet dazu:
Stressiger Samstag für die Feuerwehr:

Gestern Nachmittag wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Industriebetrieb in Oege gemeldet. Vor Ort konnte bereits eine Rauchentwicklung aus einer Halle ausgemacht werden. Der Einsatzleiter entschied sich dazu weitere Kräfte nachzufordern. Nachdem die Feuerwehr Zugang zu der Halle hatte und ausgeschlossen war, dass Menschen in Gefahr waren, konnte das Feuer schnell gelöscht werden.

Während des noch laufenden Einsatzes wurde der Leitstelle ein weiterer Brand in Hohenlimburg gemeldet. Umgehend wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr unter anderem mittels Sirenen alarmiert.
Durch den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte konnte die brennende Garage zügig gelöscht und das Gebäude gerettet werden.

Später am Abend musste die Feuerwehr erneut ausrücken, um bei einem Unfall in Oege absichernd tätig zu werden.

Glücklicherweise wurde bei keinem der Einsätze jemand verletzt.

Haben auch Sie Interesse in der Freiwilligen Feuerwehr mitzuwirken, finde Sie hier die entsprechenden Kontaktdaten: https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_37/fb_37_04/uebersicht.html

Freitag, 11. August 2017

Kurzer Aufenthalt im Sauerland - Irische Landfahrer räumen Parkplatz am Seilersee

Märkischer Kreis (ots) - Durch die Stadt Iserlohn erging heute Morgen die Aufforderung den Platz bis 13 Uhr freiwillig zu räumen. Im Rahmen eines Vollzugshilfeersuchens zeigte die Polizei Präsenz und unterstützte auch mit Beamten der Bereitschaftspolizei. Die irischen Landfahrer räumten schließlich noch vor 13 Uhr den Platz friedlich und störungsfrei.

Märkischer Kreis (ots) - Auf einem Privatgelände am Bessemer Weg in Menden fanden sich gestern, gegen 17.30 Uhr, etwa 50 Gespanne mit irischen Landfahrern ein. Das Ordnungsamt der Stadt Menden verfügte kurze Zeit später die Räumung des Platzes. Zu dieser Zeit befanden sich bereits etwa 50 weitere Gespanne im Zulauf. Mit Beginn der Räumung bewegten sich die Fahrzeuge samt ihrer Insassen in Richtung Iserlohn und sammelten sich dort auf einem Parkplatz nahe des Seilersee. Zur Stunde stehen dort etwa 100 Gespanne mit circa 400-500 Personen.

Im Rahmen der Zu- und Abfahrt kam es zu Beeinträchtigungen der Verkehrssituation. Polizeikräfte griffen verkehrsregelnd ein. Der Einsatz verlief bisher friedlich und störungsfrei. Aktuell sind keine Straftaten im Zusammenhang mit der Gruppe bekannt geworden. Polizeibeamte leisteten Amtshilfe für die jeweils zuständigen Ordnungsämter.

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Iserlohn wird die Gruppe zunächst bis zum Morgen des 11. August 2017 geduldet.

Märkischer Kreis (ots) - Im Verlauf des Abends bildeten sich - ausgehend vom Abstellort am Seilersee - mehrere Gruppen, die sich teils mit Fahrzeugen, teils zu Fuß in Richtung Innenstadt und dort vor allem in noch geöffnete Schankbetriebe begaben. Die größtenteils alkoholisierten Personen traten teilweise aggressiv auf.

An einer Tankstelle an der Mendener Straße in Iserlohn kam es zu Tankbetrügen und Diebstählen. In der Innenstadt Iserlohns kam es zu einer Sachbeschädigung. Ein 20-jähriger irischer Täter zeigte in Gegenwart von Polizeibeamten einen sog. Hitlergruß. Der 20-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und eine Strafanzeige wegen des "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" vorgelegt.

Bei dem Versuch gegen 00.45 Uhr eines der Fahrzeuge der Landfahrer zu kontrollieren, versuchte sich der Fahrer durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Die Verfolgungsfahrt erstreckte sich über etwa zwei Kilometer. Sie begann an der Mendener Straße in Iserlohn und endete am Ortseingang Hemer an der B7 / Märkische Straße. Der irische 22-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und Atemalkoholmessung auf der Wache waren die Folge.

Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und wurde dabei auch aus umliegenden Kreispolizeibehörden unterstützt. Die Beamten richteten Kontrollstellen im Stadtgebiet ein und zeigten insbesondere im Innenstadtbereich massiv Präsenz. Rund 100 Personen und etwa 60 Fahrzeuge wurden kontrolliert. Mehrere Personengruppen, die nach Geschäftsschluss der Schankbetriebe lose im Innenstadtraum unterwegs waren, wurden von Polizeibeamten aufgenommen und zur Verhinderung von Straftaten zurück zum Seilersee begleitet. Die restliche Nacht verlief anschließend störungsfrei.

Weitergehende Maßnahmen durch Stadt Iserlohn und Polizei werden zur Stunde geprüft.

Links zu allen vorstehenden ots-Meldungen:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/3706486
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/3706633
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/3707126
Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Pressestelle Polizei Märkischer Kreis
Telefon: +49 (02371) 9199-1220 oder 1221
E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de
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Dienstag, 8. August 2017

Nach 11 Jahren - Tötungsdelikt an Hagener Unternehmer steht vor Aufklärung - zwei dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Das Tötungsdelikt an einem Hagener Unternehmer vom 09.11.2006 steht vor der Aufklärung - zwei dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft

ln den frühen Abendstunden des 09.11.2006, einem Donnerstag, wurde der damals 55 Jahre alte Hagener Geschäftsmann Wolfgang S. und dessen damals 52- jährige Lebensgefährtin Opfer eines Überfalls in dem Wohnhaus der Bergruthe 6 in Hagen-Emst.

Wolfgang S. verstarb an den Folgen zweier Schussverletzungen am Tatort. Seine Lebensgefährtin wurde durch Gewaltanwendung zur Herausgabe von Schmuck und Bargeld genötigt. Sie erlitt schwere Verletzungen, welche in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Hagener Polizei richtete eine Mordkommission („MK Bergruthe“) ein. Insgesamt wurden im Verlaufe der Jahre 262 Spurenakten bearbeitet, zahlreiche Zeugen vernommen und kriminaltechnische Untersuchungen veranlasst. Trotz intensiver Ermittlungen konnten die beiden als männlich beschriebenen Tatverdächtigen nicht ermittelt werden. Die Tatbeute blieb zunächst unauffindbar.

Eine erste heiße Spur ergab sich im Jahr 2009. Eine Uhr aus der Tatbeute wurde im März 2009 in Amsterdam zur Reparatur gegeben. lm Dezember 2011 wurde eine weitere Uhr aus der Tatbeute im niederländischen Apeldoorn zu Reparatur gegeben. ln beiden Fällen waren die Ermittlungen zum Weg der Uhren bedeutsam, führten aber immer noch nicht zu den unbekannten Tätern.

Einen weiteren Ermittlungsansatz bot Ende 2014, Anfang 2015 ein polizeilicher Erkenntnisaustausch, welcher im Rahmen einer Ermittlungsunterstützung erfolgte.

Die Kriminalpolizei Bayern (Miesbach) ersuchte um Unterstützung bezüglich eines Raubüberfalls vom 08.01.2014 in Rottach-Egern (Tegernsee). Es folgte die Auswertung der in Bayern erlangten Ermittlungsergebnisse zu Tatverdächtigen aus Dortmund, Lünen und Hagen.

Mit der weiteren Ermittlungsunterstützung und Auswertung beschäftigte sich dann eine Ermittlungskommission des Kriminalkommissariats 22 (Organisierte Kriminalität) der Hagener Polizei.

Das Ergebnis der Auswertungen wurde Ende 2015 der Staatsanwaltschaft Hagen mit der Anregung vorgelegt, an sämtlichen noch vorhandenen Spurenträgern aus der "MK Bergruthe“ erneut kriminaltechnische Untersuchungen vornehmen zu lassen. lm April 2016 ging bei der Ermittlungskommission ein DNA-Gutachten ein, aus welchem sich die DNA-ldentifizierungsmuster von zwei tatverdächtigen Personen
ergaben.

Die Auswertungen von weiteren Daten und Akten führten zu weiteren Indizien, die den Tatverdacht gegen die beiden Personen erhärtete. So erließ das Amtsgericht Hagen am 23.05.2016 aufgrund des vorgelegten Ermittlungsergebnisses einen Haftbefehl gegen einen nunmehr 45-jährigen Bosnier.

Die Fahndung nach dieser Person dauerte dann bis 'zum 03.08.2017. Bei der Einreise nach Deutschland wurde der Tatverdächtige am Dortmunder Flughafen durch Beamte eines SEK festgenommen.

Am 04.08.2017 verkündete das Amtsgericht Werl einen vom Amtsgericht Hagen am 01.08.2017 erlassenen Haftbefehl gegen einen heute 50-jährigen Tatverdächtigen. beide Personen befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft. Der 50-jährige Tatverdächtige befindet sich seit Oktober 2014 in anderer Sache in Haft.
Die Tatverdächtigen machen zum Tatvorwurf bislang keine Angaben.

Qriginaltext: Pressetext von der Pressekonferenz der Polizei Hagen und der Staatsanwaltschaft Hagen




Sonntag, 6. August 2017

[Cam 1 | 4K und Cam 2] Abriss Lennetalbrücke A45: Sprengung der Brückenpfeiler an den Bahnschienen

Abriss Lennetalbrücke A45: Sprengung der Brückenpfeiler an den Bahnschienen




Dienstag, 1. August 2017

POL-HA: 18-Jährige sticht 33-Jährigem Messer in den Rücken

Hagen (ots) - Am Dienstag, 01.08.2017, kam es gegen 12.00 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Lange Straße. Nach bisherigen Ermittlungen gerieten ein 33-jähriger Mann und eine 18-jährige Frau vermutlich aufgrund von Betäubungsmitteln in Streit. Im Verlauf des Streits ergriff die Frau ein Messer und stieß es dem 33-Jährigen in den Rücken. Anschließend flüchtete sie. Die eingesetzten Beamten stellten die Tatverdächtige wenige Minuten später in der Lange Straße. Die mutmaßliche Tatwaffe fanden die Polizisten unter einem Auto. Der schwerverletzte Mann musste vor Ort notärztlich versorgt werden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht jedoch keine Lebensgefahr. Die 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.
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Polizei Hagen
Sebastian Hirschberg
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Fax: 02331/986 15 19
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